Samstag, 4. Oktober 2014

Herbstzeit = Husten- und Schnupfenzeit

Ja, es ist wieder so weit: Morgens kalt, mittags warm, feuchte Luft und Stress = geschwächtes Immunsystem, welches dann meist zu Husten, Schnupfen und anderen grippalen Infekten führt.

Nun passiert es auch den ausgeglichensten Menschen, dass sie ihre innere Balance verlieren und gestresst sind. Wir alle wissen ja, dass an sich viel frische Luft, Bewegung, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und innere Gelassenheit das Immunsystem stärken und uns  an sich immun gegen Viren und Bakterien machen. Doch wie schon gesagt, auch den entspanntesten Menschen erwischt es von Zeit zu Zeit...

Zum Glück gibt es aber Hausmittel, die auf alle Fälle unterstützend zu Medikamenten, wenn nicht sogar auch alleine gut gegen Husten und Co. helfen können.

Ein einfaches Rezept für Hustentee, für alle, die den Geschmack von Süßholzwurzel in den fertigen Mischungen nicht mögen:

40 g Spitzwegerich (hilft bei Husten, Heiserkeit,Entzündungen im Mund- und Rachenraum)
40 g Thymian (natürliches Antibiotikum, dank seiner ätherischen Öle auf Pilze, Viren und Bakterien wirkt)
25 g Fenchelsamen (lindert Krämpfe, tötet ebenfalls Viren, Bakterien und Pilze ab, lässt einen leichter husten)
20 g Holunderblüten (gut für den Geschmack, schweißtreibend, lindert trockenen Husten, mindert Entzündungen und Schwellungen)
10 g Ehrenpreis (schleimlösend, regt die Verdauung an, lindert Juckreiz)
10 g Lungenkraut "Hänsel und Gretel" (lindert Reizhusten und Entzündungen im Bereich der oberen Atemwege)

Diese Kräuter getrocknet zusammen mischen und bei Bedarf auf 1l kochendes Wasser 2 EL von der Mischung geben, 5 Minuten ziehen lassen, je nach Geschmack noch mit Lindenblütenhonig (Lindenblüten an sich wirken schon beruhigend, krampflindernd und entzündungshemmend) süßen und über den Tag verteilt möglichst heiß trinken.

So bekommt der Körper die Flüssigkeit und Wärme, die er braucht, dass er schneller mit den Eindringlingen fertig wird. Hilft vor allem Leuten wie mir, die einfach kein Fieber bekommen können, denn Holler und Lindenblüten sind auch dafür bekannt die Körpertemperatur zu erhöhen.

Diesen Tee mögen auch Kinder sehr gerne, meine trinken ihn sogar, wenn sie keinen Husten haben :-D

Bei einsetzendem Schnupfen einfach einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, reichlich Meersalz hineingeben und im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder eine Nase voll davon nehmen. 

Im Klartext: Die Meersalzlösung am Sieden halten, und immer wieder den Wasserdampf einatmen. Befeuchtet die Schleimhäute und gleichzeitig desinfiziert das Meersalz (darf auch normales Salz sein) die Nase. Wenn man noch Kamillenblüten dazugibt, hat man gleich auch wieder deren beruhigende Wirkung auf die gereizten Nasenschleimhäute mit einbezogen.

In diesem Sinne, gute Besserung an alle, die im Moment ebenso wie ich sehr eng mit Taschentüchern und ihrem Bett befreundet sind.

Liebe Grüße,
Fee

1 Kommentar:

  1. mein Lieblingsmittelchen wenn ich merke dass mein Immunsystem angeschlagen ist ist heiße Zitrone.

    Dazu schneide ich eine halbe (unbehandelte) Zitrone in ca. 0,5mm dicke Scheiben, schmeiß sie in eine große Teetasse und übergieße das ganze mit kochendem Wasser. Nach ein paar Minuten drück ich an der inzwischen weichen Zitrone ein Bisschen mit dem Löffel herum damit sich das ganze besser löst.

    Wenn's ein Bisschen abgekühlt ist kommt dann noch ca. 1TL Honig dazu.

    Ich finde das gibt meinem Immunsystem meistens den kleinen extra-Kick damit ich dann doch ned krank werd.

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